
Bezüglich Requirements Management & Engineering (RM&E) definiert SCRUM eine Reihe von Regeln und Kriterien für den Entwicklungsprozess, den Anforderungsmanager (Product Owner) und das zentrale Anforderungsartefakt (Product Backlog). Kann von einer Requirements-Engineering-Disziplin in SCRUM gesprochen werden? – Ja. Verfügt SCRUM über ausreichend Methodik, um RM&E zu unterstützen? – Nein! Die Kriterien, die SCRUM an das RM&E stellt, sind vergleichbar mit den Kriterien, die an einen reifen Requirements-Enginieerung-Prozess gestellt werden. Allerdings führt spätestens der Versuch, die definierten Kriterien einzuhalten, zur Konfrontation mit der mangelnden Methodik. Die Lösung ist professionelles RM&E. Anhand von Beispielen aus der Praxis werden die Vor- und Nachteile des Einsatzes professionellen RM&Es in SCRUM-Projekten gezeigt.
Lecturers: Susanne Mühlbauer
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